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Dienstag, 28 Juni 2022 17:38

Landwirtschaft und Klima: Klimaretterin Kuh

Bäuerin Christine Bajohr mit Rind: Das Tier bekommt nur Heu und Halme||||| Bäuerin Christine Bajohr mit Rind: Das Tier bekommt nur Heu und Halme||||| Foto: Dominik Baur|Foto: Dominik Baur||||

Das Rind rülpst das Treibhaus voll und verdirbt dem Veganer den Appetit. Doch seine Freunde sind überzeugt: Die Tiere können dem Klima helfen.

Christine Bajohr zeigt auf den Hang hinter ihrem Bauernhaus: „Wenn das mit dem Klimawandel so klappt, wie wir uns das vorstellen, dann können wir da oben bald Wein anbauen“, sagt sie. Eine wie Bajohr darf sich so eine Prise Sarkasmus zwischenrein schon mal erlauben, denn die Gefahr, dass er bei ihr in Fatalismus umschlägt, ist nicht sehr hoch. Im Gegenteil: Sie stemmt sich ja mit aller Kraft gegen das, was da auf sie zukommt – und wenn’s der ganze Berg ist.

 

Natürlich will Christine Bajohr trotz der schönen Hanglage ihres Hofs, hier im Oberallgäu keinen Wein anbauen, sondern weiterhin Milchwirtschaft betreiben. Doch es wird nicht gerade leichter. Der Klimawandel ist hier längst angekommen. Mit einigen Mitstreitern will die Bäuerin jetzt auf ihrem und ein paar anderen Höfen zeigen, was man vielleicht noch alles anders machen kann in der Landwirtschaft, wie man die Sache vielleicht noch drehen kann. Was Bajohrs Unterfangen ungewöhnlich macht, ist die prominente Rolle, die der Kuh darin zukommt. „KUHproKlima“ heißt das Projekt und dürfte schon allein aufgrund des Titels bei vielen ein reflexhaftes Kopfschütteln auslösen. Ist doch allgemein bekannt, dass die Kuh ein Klimakiller ist. Denn als Wiederkäuerin produziert sie das besonders fiese Treibhausgas Methan. Bei rund 1,5 Milliarden Rindern, die es weltweit geben soll, läppert sich da schon etwas zusammen, möchte man meinen. Öffentliche Sympathiebekundungen für die Rinderhaltung verlangen daher etwas Mut.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel von Dominik Baur aus der taz: https://taz.de/Landwirtschaft-und-Klima/!5860158/

 

Ein Artikel von Dominik Baur; taz vom 15.6.2022

 

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