• +498681246
  • Freitag 15 - 18 Uhr
  • Slide-Wonneberg01-1140
  • Slide-Wonneberg02-1140
  • Slide-Wonneberg03-1140
Mittwoch, 07 Juli 2021 12:50

„Viel Herzblut eingebracht“

Feierliche Ehrung und Verabschiedung (vorne v.li.): Stefanie Lang, Bernhard Kern als Ex-Bürgermeister von Saaldorf-Surheim, Staatsministerin Michaela Kaniber, Wagings Alt-Bürgermeister Herbert Häusl, Bürgermeister Hias Baderhuber (Waging), gastgebender Bürgermeister Thomas Gasser sowie (hinten v.li.) Tachings Alt-Bürgermeisterin Ursula Haas, Tittmonings Altbürgermeister Konrad Schupfner und Kreisfachberater Markus Breier.|||| Feierliche Ehrung und Verabschiedung (vorne v.li.): Stefanie Lang, Bernhard Kern als Ex-Bürgermeister von Saaldorf-Surheim, Staatsministerin Michaela Kaniber, Wagings Alt-Bürgermeister Herbert Häusl, Bürgermeister Hias Baderhuber (Waging), gastgebender Bürgermeister Thomas Gasser sowie (hinten v.li.) Tachings Alt-Bürgermeisterin Ursula Haas, Tittmonings Altbürgermeister Konrad Schupfner und Kreisfachberater Markus Breier.|||| Foto: Mergenthal||||

Ministerin Kaniber verabschiedet Alt-Bürgermeister der Ökomodellregion

Teisendorf/Waging/Tittmoning/Taching/Saaldorf-Surheim - „Viel Herzblut und Energie habt ihr in die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel eingebracht“, würdigte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Verdienste von vier Akteuren der ersten Stunde. Mit dem Waginger Bürgermeister Hias Baderhuber und seiner Tachinger Kollegin Stefanie Lang verabschiedete sie im Hotel Gut Edermann die drei Alt-Bürgermeister Ursula Haas (Taching), Herbert Häusl (Waging) und Konrad Schupfner (Tittmoning) sowie Saaldorf-Surheims Ex-Bürgermeister Bernhard Kern.

 

Bereits seit dem Vorjahr hatte die Ökomodellregion nach einer Möglichkeit gesucht, diese „Geburtshelfer“ der 2014 gegründeten Ökomodellregion (ÖMR) in einem feierlichen Rahmen zu verabschieden. Ursula Haas hatte von 2008 bis 2020 die Gemeinde Taching geleitet, Herbert Häusl von 2008 bis 2018 den Markt Waging, Konrad Schupfner von 2008 bis 2020 die Stadt Tittmoning und Bernhard Kern von 2014 bis 2020 die Gemeinde Saaldorf-Surheim. Doch durch den Lockdown hatte sich dies ebenso wie die Auftaktveranstaltung für das Ökologische Pflegekonzept verzögert.

 

Mit anderen Gründungsgemeinden hätten sich die Alt-Bürgermeister am ersten Wettbewerb beteiligt, „zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand genau wusste, was eine Ökomodellregion eigentlich ist, was sie macht und was sie den beteiligten Städten und Gemeinden überhaupt bringt“. Dieser Mut habe sich gelohnt. „Heute ist der Begriff „Ökomodellregion“ fest in Bayern verankert.“

 

Hier am Waginger See und im Rupertiwinkel sei eine „Vielzahl von Leuchtturmprojekten umgesetzt“ worden, „Eure Ökomodellregion ist ein Musterbeispiel für erfolgreiche Regionalentwicklung im Zusammenspiel der Akteure vor Ort.“

 

Neben dem Anstieg der Ökolandbaufläche – in der ÖMR Waginger See-Rupertiwinkel wuchs sie von 6,5 Prozent im Jahr 2014 auf nunmehr 14 Prozent – hatte Kaniber im Zuge der Vorstellung des Ökologischen Pflegekonzepts bereits zahlreiche weitere vorbildliche Initiativen erwähnt. Sie nannte beispielsweise die Lagermöglichkeit für Getreideprodukte in der Mussnmühle, das „stetig wachsende Biowirte-Netzwerk“, das Biobäcker-Netzwerk, das zu den so wichtigen neuen Perspektiven für das Lebensmittelhandwerk beitrage, und die Streuobst-Aktionen. Noch Potential sieht sie bei der nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung mit der Salzachklinik als Vorreiter.

 

Bei der Ehrung hob sie auch die kommunalen Erfolge der ÖMR-Pioniere, etwa bei der Siedlungsentwicklung oder Erweiterung und Modernisierung von Kindergärten und Schulen, ihr Engagement in Ehrenamt und Kreistag sowie ihren Einsatz für Heimat und Ökolandbau hervor.

 

Zum Abschied überreichten der Waginger Bürgermeister Hias Baderhuber, der als großes Plus des neuen Gemeinschaftsprojekts „Ökologisches Pflegekonzept“ den Gewässerschutz hervorhob, und seine Tachinger Kollegin Stefanie Lang Geschenkkörbe. Der Inhalt mit Biobieren aus Stein und Teisendorf, Kornspitz aus Laufener Landweizen aus Saaldorf-Surheim, Rinderschinken vom Huberhof und Frischkäse aus Wonneberg, Schnittkäse aus Saaldorf-Surheim, Bioölen von der Chiemgauer Ölmühle, Bioschnaps aus Taching und Bioschokolade mit Milch der Berchtesgadener Molkerei ist Sinnbild für verschiedene Projekte und Akteure.

 

Ein Dankes-Geschenk – ohne Abschied - gab es auch für den Traunsteiner Kreisfachberater Markus Breier, der das „Ökologische Pflegekonzept für kommunale Grünflächen“ von Beginn an fachlich begleitet hat und praktisch unterstützt.

 

Artikel von Veronika Mergenthal aus dem Traunsteiner Tagblatt vom 05.07.2021

 

Weitere Informationen

  • Ökomodellregion: Waginger See – Rupertiwinkel
  • Adresse: Rathaus, Salzburger Str. 1, 83329 Waging am See
  • Telefon: 08681 / 4005-37
Gelesen 187 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 07 Juli 2021 16:25
  • +498681246
  • Freitag 15 - 18 Uhr