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Mittwoch, 09 Juni 2021 19:20

Umstellung auf Ökolandwirtschaft für Milchviehhalter jetzt deutlich attraktiver

|||| |||| Bild: Richard Scheuerecker, TI Waging/ Ökomodellregion||||

Mehrere Entwicklungen haben zu einer verbesserten Konkurrenzkraft einer ökologischen Bewirtschaftung geführt.

Vorweg weise ich aber darauf hin, dass eine Umstellung nur dann Sinn macht, wenn die Familie auch hinter dieser Wirtschaftsweise steht bzw. bereit ist, sich damit zu identifizieren. Weitere Grundvoraussetzung ist natürlich auch die gesicherte Abnahme der Milch durch eine Ökomolkerei.

 

Die heurige Buchführungsauswertung am AELF Traunstein hat gezeigt, dass neben dem langjährig festgestellten höheren Gewinn pro Kuh mittlerweile auch der Gewinn pro ha bei den Ökobetrieben höher liegt als bei den Konventionellen.

 

Das Zusammenspiel von höheren Preisen der Milch und zum Teil auch der erzeugten Tiere mit der deutlich besseren staatlichen Förderung hat ausgereicht, um die höheren Futtermittelpreise und die geringeren naturalen Erträge abzudecken und darüber hinaus zusätzlichen Gewinn zu erwirtschaften.

 

Für die Umstellung spricht in vielen Fällen die Tatsache, dass die in den letzten Jahren gebauten Ställe den Vorgaben der Ökoverbände schon sehr nahekommen. Außerdem fordert die Dünge-Verordnung weit mehr verfügbare Fläche als in der Vergangenheit. Der zusätzliche Aufwand, um in diesen Bereichen die Ökovorgaben zu erfüllen, ist deshalb oft gar nicht mehr groß. In den Beratungsfällen, für die wir in letzter Zeit die Umstellung kalkuliert haben, hat sich so meist ein deutlicher Vorteil dieses Schrittes herausgestellt.

 

Eine konkrete Beratung mit realistischer Kalkulation kann nach wie vor bei uns am Amt ohne Kostenanfall für die Umstellungsinteressierten durchgeführt werden. Dabei berücksichtigen wir auch die einmaligen Kosten der Umstellung, die sich aus Umstellungsschwierigkeiten und Zeiten mit höheren Kosten ohne höhere Erlöse ergeben.

 

Zusätzlich zu unserer Beratung ist in jedem Fall Kontaktaufnahme mit der potenziellen Molkerei und den jeweiligen Beratern der Ökoverbände zu empfehlen. Als Ansprechpartner am AELF stehen Ludwig Huber und Simon Bauer zur Verfügung.

 

Ludwig Huber (Autor) / Simon Bauer (Ansprechpartner für Ökolandbau)

 

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein
Schnepfenluckstraße 10
83278 Traunstein

Telefon +49 861 7098-8115 (Huber) / +49 861 7098-8126 (Bauer)

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www.aelf-ts.bayern.de

 

Artikel aus dem VlF-Blatt Mai 2021 AELF Traunstein

 

Weitere Informationen

  • Ökomodellregion: Waginger See – Rupertiwinkel
  • Adresse: Rathaus, Salzburger Str. 1, 83329 Waging am See
  • Telefon: 08681 / 4005-37
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