Mittwoch, 29 Mai 2019 10:01

Ökomodellregion beteiligt sich am „Forum Biodiversität“ des Bayerischen Staatsministeriums in München

Staatsministerin Michaela Kaniber bei ihrem Statement am Forum Biodiversität.|Das Forum wurde in Echtzeit von einer Grafik-Designerin abgebildet und grafisch „kommentiert“.|Referenten und Moderatoren am „Marktplatz Biodiversität“ in München.||||| Staatsministerin Michaela Kaniber bei ihrem Statement am Forum Biodiversität.|Das Forum wurde in Echtzeit von einer Grafik-Designerin abgebildet und grafisch „kommentiert“.|Referenten und Moderatoren am „Marktplatz Biodiversität“ in München.||||| Hase BMStELF|Hase BMStELF|Hase BMStELF|Hase BMStELF||||

Im Mai fand am Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein gut besuchtes „Forum Biodiversität“ statt.

Ministerin Michaela Kaniber, Umweltminister Thorsten Glauber und Alois Glück als erfolgreicher Leiter des „Runden Tischs zur Artenvielfalt“ gaben am Vormittag ausführliche Statements dazu ab, welche Maßnahmen für einen Erhalt der Biodiversität in die Wege geleitet wurden und werden, bevor die drängenden Probleme stark schwindender Biodiversität von zwei Wissenschaftlern ausführlich beleuchtet wurden (Prof. Ingolf Steffan-Dewenter, Uni Würzburg, und Prof. Jens Dauber, Thünen Institut Braunschweig).

 

Auf dem nachmittäglichen „Marktplatz der Biodiversität“ wurden verschiedene bayerische Projekte präsentiert, in Arbeitsgruppen bearbeitet und ergänzt, die bereits wertvolle Beiträge dazu leisten. Sie reichten von der Wildlebensraumberatung, Wiesenmeisterschaft, Naturschutzberatung für Ökobetriebe und der Biodiversität im Weinbau bis zur Flurneuordnung Hannesried, dem Projekt „Ressourcen, Agrarwirtschaft und Landwirtschaft mit Zukunft“ der Kulturlandstiftung bis zur integrativen Waldbewirtschaftung mit hohen Totholzanteilen.

 

Als Vertreter der bayerischen Ökomodellregionen wurde die Region Waginger See – Rupertwinkel ausgewählt, um den Zusammenhang zwischen mehr Ökolandbau und Biodiversität stellvertretend für alle zu erläutern. In jede Arbeitsgruppe war auch ein Bericht aus der Praxis gefragt; als „Praktiker“ aus der Ökomodellregion vertrat Andreas Buchwinkler aus Saaldorf-Surheim die Belange der Landwirte in der Ökomodellregion. Die Beiträge sollen auch in eine „Strategie für mehr Biodiversität“ einfließen. Dazu diskutierten abschließend Vertreter des BBV, des BN, des LBV, der Landschaftspflegeverbände und des Bayerischen Waldbesitzerverbandes.

 

Vom STMELF wird es dazu noch eine Zusammenfassung geben.

 

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