Freitag, 08 Juni 2018 15:24

Wonneberger Gartler erkundeten das Ainringer Moos

geschrieben von
|||||| |||||| Barbara Huber|Barbara Huber|Barbara Huber||||

Interessante Einblicke in die Welt der Moore erhielten Mitglieder des Wonneberger Obst- und Gartenbauvereins bei ihrem Besuch im Ainringer Moos.

Walter Soraruf vom Verein „Freunde Ainringer Moos e. V.“ hieß die knapp 30 Besucher herzlich willkommen. Die Moosfreunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Renaturierung der ehemaligen Abbauflächen zu unterstützen und die Geschichte des Torfabbaus lebendig zu halten. Mit zwei Gespannen der historischen Feldbahn ging es auf Erkundungstour ins Moorgebiet.

 

Sehr anschaulich beschrieb Walter Soraruf die Entstehung des Niedermoores vor etwa 12.000 Jahren und die Moornutzung vom Handtorfstich bis hin zum industriellen Torfabbau. Seit der Renaturierung haben wieder viele geschützte Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum im Ainringer Moos gefunden. Entlang des Moorerlebnispfades ging es dann zu Fuß weiter bis zum Aussichtsturm. Dabei unterhielt der Moorführer alle mit seinen lustigen Geschichten und Aufgaben. Vom Aussichtsturm hatte man einen schönen Blick über die Wasserfläche. Zahlreiche seltene Vögel, darunter Kiebitze, Silber- und Graureiher, Wildgänse und manchmal sogar Weißkopfgeier vom Salzburger Zoo kann man hier entdecken.

 

Nachdem einige Wonneberger Gartler beim Schau-Torfstich die harte Arbeit des Torfstechens ausprobiert hatten, ging es mit der Bahn zurück zum Ausgangspunkt.

 

Zum Abschluss freute sich Gartler-Vorstand Alfons Mader über den rundum gelungenen Ausflug. Mit einem „Leada Obstler“ bedankte er sich bei Walter Soraruf für die sehr humorvolle und dennoch informative Moorführung.

 

Ganz besonders hob er auch die engagierte Arbeit der Moosfreunde hervor, die einen großartigen Beitrag zum Erhalt des Moorerlebnispfades leisten. Den wunderbaren Sommerabend ließ man im Gasthaus Doppler in Adelstetten ausklingen.

 

Gelesen 184 mal Letzte Änderung am Freitag, 08 Juni 2018 15:30