Dienstag, 28 März 2017 12:24

Starkbierfest in Weibhausen brachte Rekordergebnis

Spenderübergabe bei Hedi Waldherr. Das Foto zeigt von links Sepp Löx, Bernhard Kriegenhofer, Mathilde Nagel, Sepp Eder, Hedi Waldherr, Nik Mayrshofer, Alfons Mader, Rudi Wochinger und Schorsch Gruber.|Spendenübergabe bei Margit Mader. Das Foto zeigt von links Alfons Mader, Mathilde Nagel, Nik Mayrshofer, Margit Mader, Bernhard Kriegenhofer, Schorsch Gruber, Rudi Wochinger und Sepp Eder.|Übergabe bei Christa und Sebastian Mayer für Sohn Michael. Das Foto zeigt von links Schorsch Gruber, Alfons Mader, Mathilde Nagel, Bernhard Kriegenhofer, Christa Mayer, Rudi Wochinger, Sebastian Mayer, Nik Mayrshofer und Sepp Eder.||| Spenderübergabe bei Hedi Waldherr. Das Foto zeigt von links Sepp Löx, Bernhard Kriegenhofer, Mathilde Nagel, Sepp Eder, Hedi Waldherr, Nik Mayrshofer, Alfons Mader, Rudi Wochinger und Schorsch Gruber.|Spendenübergabe bei Margit Mader. Das Foto zeigt von links Alfons Mader, Mathilde Nagel, Nik Mayrshofer, Margit Mader, Bernhard Kriegenhofer, Schorsch Gruber, Rudi Wochinger und Sepp Eder.|Übergabe bei Christa und Sebastian Mayer für Sohn Michael. Das Foto zeigt von links Schorsch Gruber, Alfons Mader, Mathilde Nagel, Bernhard Kriegenhofer, Christa Mayer, Rudi Wochinger, Sebastian Mayer, Nik Mayrshofer und Sepp Eder.||| Günter Buthke|Günter Buthke|Günter Buthke|||

Mitwirkende und Spender verteilten 7600 Euro an in Not geratene Bürger von Wonneberg

Wonneberg. Um Mitbürgern aus der Gemeinde Wonneberg, die unverschuldet in Not geraten sind, finanziell unter die Arme greifen zu können, wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal das „Starkbierfest beim Wirt in Weibhausen“ veranstaltet. Fastenprediger Alfons Mader konnte jetzt das Rekordergebnis von 7600 Euro vermelden. Das Geld wurde traditionell von einer Delegation von Mitwirkenden und Spendern direkt bei den Familien verteilt. Jeweils 2500 Euro bekamen Hedi Waldherr, Margit Mader und Michael Mayer, dem die restlichen 100 Euro für sein Sparbuch zugesprochen wurden.

 

Nach einer Gehirnblutung sitzt Hedi Waldherr bereits seit vielen Jahren im Rollstuhl und ist deshalb rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Weil immer jemand bei ihr sein muss, fallen auch enorme Kosten an.

 

Ebenso ist es bei Margit Mader. Sie ist vor etwa 20 Jahren an Parkinson erkrankt. Bis vor zehn Jahren konnte sie noch zur Arbeit gehen. Seit rund fünf Jahren sitzt sie im Rollstuhl und braucht ständige Hilfe. Hilfsbereite Geschwister und Nachbarn haben im Haus bereits einiges umgebaut. Für ihren Computer braucht sie eine spezielle Tastatur mit größeren Tasten.

 

Der fast fünfjährige Michael Mayer leidet am Down Syndrom und ist mit seinen Eltern Christa und Sebastian Mayer bei sehr viel bei verschiedenen Ärzten und in Krankenhäusern unterwegs. Ihr dringlichster Wunsch ist ein spezieller Kindersitz für das Auto.

 

Die persönliche Übergabe der Spenden ist für den Fastenprediger Mader seit jeher ein großes Anliegen. Ihm geht es nämlich nicht nur darum, den Betroffenen das Geld für Kosten, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden, zu übergeben, sondern ihnen auch das Gefühl zu vermitteln, dass sie in der Gemeinde immer noch dazu gehören und nicht vergessen sind.

 

Begleitet wurde er auf Seiten der Mitwirkenden von Sepp Löx, der das Publikum mit seinen Witzen erheiterte, Sepp Eder als Vertreter der Leonharder Blaskapelle, Mathilde Nagel vom Kirchenchor und Bernhard Kriegenhofer von der Band „ois Dabei“. Alle Protagonisten verzichteten auf eine Gage und machten kostenlos mit.

 

Von den Spendern waren der Weibhausener Wirt Schorsch Gruber, Rudi Wochinger von der Privatbrauerei Wochinger in Traunstein und Braumeister Nik Mayrshofer vom Hofbräuhaus Traunstein dabei, die jeweils 50 Liter Starkbier gestiftet hatten, dessen Verkaufserlös in die Spendensumme von rund 4000 Euro, die während des Starkbierfestes erreicht wurde, einfloss.

 

Hinzu kamen noch etliche Einzelspenden wie zum Beispiel vom Wonneberger Gemeinderat, der auf sein Sitzungsgeld verzichtete und seine Spende sogar noch auf 300 Euro Aufrundete. Das Kaufhaus Unterforsthuber in Traunstein spendete 225 Euro und die Pauersche Apotheke in Traunstein 250 Euro. Einige Spenden kamen auch von den Wonneberger Vereinen. Die Dojo-Abteilung des Sportvereins spendete allein 1500 Euro. Annemarie Gebhard rundete schließlich die Spendensumme mit 145 Euro auf. Bjr

 

Günter Buthke - Freier Journalist

 

Gelesen 287 mal Letzte Änderung am Dienstag, 28 März 2017 12:37