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Montag, 10 Januar 2022 08:21

Vor-Weihnachtliche Gottesdienste: Ich kann Licht sein!

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An beiden Schulhäusern sollten die Ferien nicht beginnen, ehe wir uns nicht gebührend auf Weihnachten eingestimmt hatten!

Mit dem letzten Gottesdienst im Jahr 2021 versammelte sich die jeweilige Schulgemeinschaft (mit dem gebotenen Abstand) in der Turnhalle, um gemeinsam darüber nachzusinnen, wie das geht: „Ich kann Licht sein!

 

Ob das Kerzenlicht aus Bethlehem anders leuchtet? Kann man das erkennen? Nein, leider nicht. Und doch hat es schon eine weite Reise gemacht und ist auch bei uns angekommen, das Licht, das aus der Geburts-Stadt Jesu kommt.

 

Zu Beginn hörten wir die Geschichte von der „Halle der Welt“. Diese ist der Festsaal des Palastes, in der sich der König mit seinen Söhnen traf, um unter ihnen einen würdigen Nachfolger auszumachen. Derjenige, der die gestellte Aufgabe am besten erfüllen könne, der sollte der nächste König werden. Die Challange lautete: Geht und kauft für 5 Silberstücke etwas, womit ihr die Halle füllen könnt. Der erst Sohn lies die Halle mit bunten Blättern füllen und wollte seinem Bruder gar keine Chance mehr einräumen. Doch der zweite Sohn fand … etwas Besseres: Er stellte eine Kerze in die Mitte! „Als es dann ganz dunkel geworden war in der Halle des Palastes, die die Halle der Welt genannt wurde, da zündete der jüngere Sohn die Kerze an. Langsam füllte der Schein der kleinen Kerze die ganze Halle bis in die letzten Ecken hinein. Da sagte der Vater: Du sollst mein Nachfolger sein.

 

Als ähnlich „königliche Nachfolger“ hatten sich die Kinder der Kombi-Klasse bzw. der 3. Klasse schon Beispiele überlegt, wie man für andere Licht sein kann: Den Raum erhellen, so wie die kleine Kerze in der Geschichte. Sie zeigten in kleinen Rollenspielen, wie jemandem geholfen, einer getröstet, eine andere beschenkt wurde. Es ist gar nicht so schwer, die Welt ein bisschen heller zu machen! Nur ein wenig aufmerksam, hilfsbereit, liebevoll sein, das kann doch jeder, oder??

 

Jedenfalls haben die 4. Klassen in den Fürbitten besonders für die Benachteiligten (die Armen, Obdachlosen, Kranken, Alten und Schwachen) Gott um Hilfe gebeten. Und Gebet macht die Welt heller, auch wenn wir es nicht sehen können. So wie wir es dem Licht aus Bethlehem nicht ansehen konnten, welch besonderes Licht es ist.

 

Hauptsache, wir bemühen uns, füreinander Licht zu sein. Und das gilt für alle Zeiten, egal ob 2021, oder 2022, oder … (V. Schwarzer)

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 12 Januar 2022 16:34
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