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Faschingshochzeit: Helmut und Maximiliane geben sich Ja-Wort
Hochzeitslader Maxi Lechner verkündete die Eheschließung von Helmut von Feichtlhofen (Helena Poller) und Maximiliane aus'm Wald (Maxi Warislohner). Foto: Babl

Faschingshochzeit: Helmut und Maximiliane geben sich Ja-Wort

Hochzeitslader verkündete Eheschließung – Faschingshochzeit am 31. Januar in St. Leonhard

 

Beim jüngsten Treffen des Kulturvereins im St. Leonharder Bürgerhausstammtisch ging's nicht adventlich zu, stattdessen wehte bereits ein Hauch von Fasching. Grund dafür war die Vorstellung des Faschingshochzeitspaars.

 

Die Besucher warteten schon gespannt auf den Auftritt der Akteure, die dann unter Blasmusikklängen der Leonharder Faschingsmusi in den Saal einzogen. Neben dem »Progoder« und dem Brautpaar waren auch die Kranzljungfrau Feichtl Lucy (Lukas Poller) und Diakon Doppelkorn (Dominik Waldherr) dabei.

 

Hochzeitslader Maxi Lechner verkündete die Eheschließung von Helmut von Feichtlhofen (Helena Poller) und Maximiliane aus'm Wald (Maxi Warislohner). Er lud alle herzlich zur Hochzeitsfeier am 31. Januar ein. »Um 9.33 Uhr kommen alle am Dorfplatz zusammen, um da das Hochzeitspaar zu empfangen«, reimte der »Progoder«. Im Anschluss an den Kirchenzug um 11.33 Uhr folge dann die unglückselige Trauung, danach werde gefeiert, in St. Leonhard und Weibhausen. Es gehe bei der Veranstaltung nicht nur ums Trinken und Essen, sagte Lechner in seiner Ansprache, der gesamte Erlös werde für einen guten Zweck gespendet.

 

Vor dem Einmarsch in den Saal hatte die illustre, vorhochzeitliche Gesellschaft die »Leada Faschingsmusi« bei ihrer Musikprobe besucht, um sie zur Feier einzuladen.

 

Die fiktive Kennenlerngeschichte des Paars, die Lechner zur Belustigung vorlas, entbehrt leider jeglicher Romantik. In einem Traunsteiner Club seien sie sich des Nächtens über den Weg gelaufen. Der Helmut von Feichtlhofen saß an der Bar, als die verwelkte Schönheit Maximiliane aus'm Woid vom Fotoshooting für den Jungbauernkalender auch in derselben eintraf. Nicht ihrer beider Attraktivität war ausschlaggebend, dass sie aufeinander aufmerksam wurden, eher das Gegenteil war der Fall. Trotz allem landeten sie bei der Maximiliane im Bett, daraus resultierte letztendlich das Eheversprechen.

 

Lechner schmückte die Beschreibung der Verlobten mit vielerlei unvorteilhaften Adjektiven aus. Im wirklichen Leben sind die beiden Darsteller des Brautpaares glücklicherweise nicht »grausig«, wie in dieser Romanze beschrieben wird. Ihr Eheversprechen, das sie sich vor Diakon Doppelkorn in St. Leonhard geben werden, hält auch nur bis zum Kehraus an. 

 

Linda Babl

 

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