• Slide-Wonneberg01-1140
  • Slide-Wonneberg02-1140
  • Slide-Wonneberg03-1140

Ökomodellkrustl kommt gut an

Auf dem Bauernmarkt in Fridolfing Ende März und der Gewerbeschau „Anschöring sperrt auf“ im April wurde das „Ökomodellkrustl“ aus der Arbeitsgruppe Ernährungsbildung der Ökomodellregion zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Rezeptur stammt von Wolfgang Grösch aus Fridolfing, gelernter Bäcker, der Erfahrung mit Vollkornmehlen und traditioneller Backkultur hat.  Er hat die Backmischung in der praktischen Mehrwegflasche aus verschiedenen Vollkornmehlen und Körnern zusammengestellt. Zur Fertigstellung braucht man nur Wasser und/oder Bio-Bier zufügen, und nach dem Gären und Backen entsteht ein vollmundiges, lockeres Brot mit einer knusprigen Krume, das sich lange frisch hält.

 

Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Barbara Forster ist stolz auf ihr „neues Kind“. Auf den ersten Ständen war die Nachfrage nach dem „Glaslbrot“ groß: aus Biozutaten (der nächste anstehende Schritt ist eine Biozertifizierung), mit Mehl aus regionalem Anbau, ohne künstliche Zusatzstoffe und auch für den Laien leicht zu machen. Das Glaslbrot eignet sich durch die ansprechende Schichtung im Glas sehr gut als Geschenk und soll künftig Bestandteil von Geschenkkörben aus der Ökomodellregion werden.  

 

Ziel ist es, langfristig möglichst viele der Rohstoffe aus der Region zu beziehen und so auch die Bio-Bauern vor Ort zu stärken.

 

Um das Ökomodellkrustl aber vom handbefüllten, erlesenen Produkt der Arbeitsgruppe zur professionellen Herstellung zu bringen – ein regionaler Abfüller ab 1.000 Stück ist bereits gefunden -, ist jetzt Unternehmergeist gefragt.  Anfragen von Läden aus der Region, die das Glaslbrot in ihr Sortiment aufnehmen möchten, liegen bereits vor. Wer sich vorstellen kann, sich um Herstellung, Kalkulation und Vertrieb des Ökomodellkrustls zu kümmern und sich damit ein Zubrot zu verdienen oder ein zusätzliches Standbein zu schaffen, dem stellen die Teilnehmer aus der Arbeitsgruppe Rezept und Kontakte zur Verfügung, denn auf Dauer kann die Arbeitsgruppe bei allem Engagement nicht selbst unternehmerisch tätig werden.

 

Die Ökomodellregion ist im Waginger Büro für Anfragen dazu unter 08681/ 4005-37 erreichbar.