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Verbesserte Rahmenbedingungen für den Ökolandbau in Bayern ab 2015

LVÖ begrüßt die deutliche Erhöhung der Ökolandbauförderung in Bayern

Die Leistungen der Betriebe des Ökologischen Landbaus in Bayern werden ab dem Jahr 2015 mit 273€ pro Hektar honoriert. Die bayerischen Biobauern begrüßen diese zukünftige Anerkennung ihrer Leistungen für Natur-, Umwelt-, Klima-, Wasser- und Tierschutz. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gibt mit der vollen Ausschöpfung der vom Bund gegebenen Möglichkeiten ein deutliches Signal seiner Wertschätzung für die bayerischen Biobauern und verfolgt damit seine Zielsetzungen für die Initiative BioRegio Bayern 2020 konsequent weiter. Mit dieser Initiative werden strukturelle Verbesserungen für den Ökolandbau in Bildung, Beratung, Forschung und Markterschließung entwickelt und die ökologische Produktion soll ausgehend vom Jahr 2012 bis 2020 verdoppelt werden.

 

München, 31. Oktober 2014 „Mit der Ausschöpfung des bundesweiten Spitzensatzes für die Ökolandbauförderung in Bayern werden die Biobetriebe, die den Ökolandbau in den letzten Jahren und Jahrzehnten vorangebracht haben, für ihre Leistungen honoriert“, betont der LVÖ-Vorsitzende Josef Wetzstein. „Unsere höchste Anerkennung gilt Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der sich gegen Widerstände durchgesetzt hat und sich konsequent für die Erreichung der Ziele der BioRegio Bayern 2020 einsetzt.“ Die LVÖ mit ihrem Vorsitzenden Josef Wetzstein und den Vorständen Hubert Heigl, Franz Obermeyer und Franz Strobl hat in Vorstandssitzung in der letzten Woche ihre volle Unterstützung für die Ziele der Initiative BioRegio Bayern 2020 ausdrücklich unterstrichen.

 

„Für die LVÖ mündet der langjährige Einsatz zur Verbesserung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen für den Ökologischen Landbau mit der Anhebung der Beibehaltungsprämie von 200€/ha auf 273€/ha für die bayerischen Biobetriebe in einem Spitzenergebnis,“ erläutert LVÖ-Geschäftsführer Harald Ulmer. „Erhöhte Produktionskosten, Anpassungen an die Gesetzgebung und teilweise schwierige Marktlagen haben vielen Betrieben in den letzten Jahren zu schaffen gemacht. Jetzt werden ihre gesellschaftlichen Leistungen deutlich besser honoriert. Das setzt neue Kräfte für die Weiterentwicklung frei.“ Mit der Umstellungsprämie von 350€/ha in den ersten beiden Jahren der Umstellung und der neuen Beibehaltungsprämie von 273€/ha sind jetzt auch sehr gute politische Rahmenbedingungen zur Umstellung auf Ökologischen Landbau gegeben. Noch liegen die genauen Informationen zum neuen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) nicht vor. Die einzelnen Programmteile für Bayern werden noch von der EU-Kommission geprüft. Im neuen KULAP werden weitere wichtige Programme für Heumilch und wassersensible Gebiete angeboten, die den Biobetrieben ebenfalls zur Verfügung stehen sollen. Die LVÖ setzt jetzt auf eine schnelle Bearbeitung durch die EU-Kommission, damit die Betriebe bald Planungssicherheit haben.

 

V.i.S.d.P.: Harald Ulmer

 


Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) vertritt als Dachverband der Öko-Verbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter die Interessen des ökologischen Landbaus in Bayern und über die Verbände rund 5.000 bayerische Öko-Betriebe. Mehr Informationen: www.lvoe.de