Wonnebergs Bürgermeister Martin Fenninger würdigte das Engagement von sechs Mitgliedern im Gremium
Bürgermeister Martin Fenninger verabschiedete in der jüngsten Sitzung des Wonneberger Gemeinderats gleich sechs Ratsmitglieder, die nach dem Verzicht auf eine erneute Kandidatur aus dem Gremium ausscheiden. Er würdigte dabei ihre geleistete Arbeit.
In seinem Rückblick hob der Bürgermeister besonders die hervorragende Zusammenarbeit hervor. »Die Stimmung war bei uns nie verbissen oder zu streng, sondern immer konstruktiv und herzlich, es wird auch mal gelacht«, betonte der Rathauschef. Dieses positive Klima sei über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt – viele Nachbarkommunen würden die hiesige Ratskultur und den kollegialen Zusammenhalt aufrichtig beneiden.
Ein besonderes Anliegen war es dem Bürgermeister, das große ehrenamtliche Engagement im Ort zu würdigen. Dass bei der vergangenen Wahl 35 engagierte Bürgerinnen und Bürger bereitstanden, um Verantwortung zu übernehmen, sei ein starkes Signal für die Gemeinde. Da das Gremium jedoch nur zwölf Sitze umfasst, konnten nicht alle Bewerber einziehen. Das Gemeindeoberhaupt dankte ausdrücklich allen, die sich zur Verfügung gestellt hatten. Martin Fenninger verabschiedete anschließend jedes ausscheidende Mitglied einzeln mit einem herzlichen Handschlag. Als Zeichen des Danks überreichte er einen prall gefüllten Geschenkkorb und gab ihnen die besten Wünsche für die private und berufliche Zukunft mit auf den Weg.
Über einen Zeitraum von zwölf Jahren engagierten sich Tina Poller, Bernhard Kriegenhofer und Helmut Helmberger im Wonneberger Gemeinderat. Ebenfalls die vergangenen zwölf Jahre (insgesamt sogar 24 Jahre mit einer Unterbrechung) war Sepp Helminger im Gremium aktiv. Josef Eder und Konrad Thaller hatten sich für eine Wahlperiode von sechs Jahren in die Gemeindepolitik eingebracht.
Linda Babl