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Freitag, 03 Juni 2022 12:27

Brücke am Dobelbach und andere Themen

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Die Brücke am Dobelbach in der Nähe des Sägewerks Pletschacher muss dringend einer Sanierung unterzogen werden, um sie in Zukunft noch gefahrlos passieren zu können. Es handelt sich um eine Einfeld-Spannbeton- Plattenbrücke, die eine Stützweite von etwa zehn Meter hat und sich auf zwei Fundamente stützt. Die Platte, die auf den beiden Widerlagern aufliegt, muss dringend hergerichtet, abgedichtet und neu asphaltiert werden. „Die Abdichtung ist notwendig, damit der Beton vor Regen und Tausalz geschützt ist, was sehr wichtig ist für die Lebensdauer einer Brücke.“ Durch Tausalz korrodiere die Bewehrung, der Stahleton, sodass die Tragfähigkeit der Brücke nicht mehr gewährleistet sei, erklärt Johannes Döpper von der Bauingenieur Gemeinschaft Trauntal GmbH in Ruhpolding, den die Tageszeitung beim Fotografieren der Brücke zufällig antraf, als er diese gerade näher untersuchte.|||| Die Brücke am Dobelbach in der Nähe des Sägewerks Pletschacher muss dringend einer Sanierung unterzogen werden, um sie in Zukunft noch gefahrlos passieren zu können. Es handelt sich um eine Einfeld-Spannbeton- Plattenbrücke, die eine Stützweite von etwa zehn Meter hat und sich auf zwei Fundamente stützt. Die Platte, die auf den beiden Widerlagern aufliegt, muss dringend hergerichtet, abgedichtet und neu asphaltiert werden. „Die Abdichtung ist notwendig, damit der Beton vor Regen und Tausalz geschützt ist, was sehr wichtig ist für die Lebensdauer einer Brücke.“ Durch Tausalz korrodiere die Bewehrung, der Stahleton, sodass die Tragfähigkeit der Brücke nicht mehr gewährleistet sei, erklärt Johannes Döpper von der Bauingenieur Gemeinschaft Trauntal GmbH in Ruhpolding, den die Tageszeitung beim Fotografieren der Brücke zufällig antraf, als er diese gerade näher untersuchte.|||| Foto: Caruso||||

Aus der Gemeinderatssitzung

Über die Aufträge, die der Gemeinderat zuletzt ohne Öffentlichkeit vergeben hat, informierte Bürgermeister Martin Fenninger in der jüngsten Sitzung. Diese Sitzung darf wohl als denkwürdig bezeichnet werden, weil viele der im Jahr 2020 neu gewählten Gemeinderatsmitglieder zum ersten Mal im eigentlichen Sitzungssaal im Rathaus tagen durften und sich auch darüber freuten. Zum Schutz vor einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus war man in den letzten beiden Jahren entweder auf den Vereinsraum im mittlerweile abgerissenen alten Schulgebäude, in einen Raum im Feuerwehrgerätehaus oder in den Kellerraum des Grundschulgebäudes ausgewichen.

 

Auch die jetzige Gemeinderatssitzung hatte wieder einen nichtöffentlichen und einen öffentlichen Teil, den interessierte Zuhörer mitverfolgen konnten. So erfuhr man nun, dass der Rat am 19. April beschlossen hat, den Auftrag für die vorbereitenden Bauarbeiten, die Erdarbeiten an der Straße von Plattenberg nach Unterwendling an die Heilmeier Bau GmbH in Teisendorf zu vergeben.

 

Zudem soll der südlich des neuen Baugebietes Plattenberg gelegene Kiesweg teilasphaltiert werden. „Mit den entsprechenden Arbeiten haben wir die Firma Traun-Tiefbau GmbH aus St. Georgen betraut“, sagte Fenninger. Das Unternehmen wolle die Asphaltierungen zum Bruttopreis von rund 11.940 Euro erledigen.

 

Die Vergabepraxis der Gemeinde erlaubt es dem Bürgermeister, Aufträge bis zu einer gewissen Höhe ohne Ratsbeschluss zu vergeben. Davon hat Fenninger nun auch Gebrauch gemacht und den Einbau einer Holzdecke im neuen Wonneberger Bürgerhaus an die Firma Rohlig aus Waging erteilt. Zudem übertrug er dieser Firma auch Arbeiten, die mit der Verkleidung der Lüftungsanlage verbunden sind.

 

Unter Sonstiges berichtete der Rathauschef, dass die Brücke am Dobelbach in der Nähe des Sägewerks Pletschacher dringend einer Sanierung unterzogen werden muss, um sie in Zukunft noch gefahrlos passieren zu können. Es handelt sich um eine Einfeld-Spannbeton- Plattenbrücke, die eine Stützweite von etwa zehn Meter hat und sich auf zwei Fundamente stützt. „Die Platte, die auf den beiden Widerlagern aufliegt, muss dringend hergerichtet, abgedichtet und neu asphaltiert werden.“ Das sei das Ergebnis einer ersten Begutachtung. Allerdings sei erst im nächsten Jahr angedacht, den entsprechenden Planungsauftrag zu erteilen und eine Ausschreibung vorzunehmen. „Heuer passiert also noch nichts.“

 

Darüber hinaus ließ Fenninger wissen, dass die Gemeinde Wonneberg insgesamt 7.838 Euro aus dem Regionalbudget für Einrichtungsgegenstände im neuen Bürgerhaus erhält. „Damit hat das Amt für Ländliche Entwicklung uns alles genehmigt, was wir über unsere Arbeitsgemeinschaft ‚Zukunftsregion Rupertiwinkel‘, beantragt hatten“, freute sich Fenninger über die Fördersumme.

 

Das letztjährige Regionalbudget der Zukunftsregion Rupertiwinkel, der Wonneberg als Verbandsgemeinde angehört, belief sich auf insgesamt 100.000 Euro. Damit unterstützt sie verschiedene Kleinprojekte aus der Region. Weil sich dafür neben Vereinen, Privatpersonen, Unternehmen und Kirchen auch Gemeinden bewerben konnten, stellte auch Wonneberg Ende 2021 einen Antrag auf Förderung, um unter anderem das Mobiliar für den Jugendraum, der im Untergeschoss des neuen Wonneberger Bürgerhauses entsteht, beschaffen zu können.

 

Gemeinderat Christian Schnellinger bat, dass sich die Vereine bezüglich des Unterbringens der Fahnenschränke, was ebenfalls im Untergeschoss des Bürgerhauses neben dem Jugendraum vorgesehen ist, abstimmen mögen.

 

Abschließend lud Martin Fenninger die Wonneberger zur Bürgerversammlung ein. Die findet am Dienstag, den 7. Juni, im Gasthaus Alpenblick in Weibhausen statt. Dies sei auch eine gute Gelegenheit, Fragen zum geplanten Mobilfunkmasten im Gemeindegebiet zu stellen. „Herr Huber von der Deutschen Telekom, die einen Mobilfunkmasten mit einer Höhe von etwa 40 Meter zwischen Weibhausen und Plattenberg aufstellen will, um das Mobilfunknetz in der Gemeinde zu verbessern, ist ebenfalls dabei und kann Rede und Antwort stehen. Daher bitte er, Fenninger, die Bürgerversammlung zu nutzen, um eventuelle Anliegen vorzutragen.

 

Gelesen 397 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 01 Juni 2022 12:37
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