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Sonntag, 15 August 2021 12:27

Gemeindliches Einvernehmen erteilt

geschrieben von
|||| |||| Foto: Peter Wolff||||

Gemeinderat genehmigte verschiedene Bauvorhaben

„Die Gemeinde begrüßt es, wenn Bauvorhaben so gestaltet werden, dass möglichst wenig Fläche verbraucht und der Bestand weiterhin sinnvoll genutzt wird“, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu einem Bauvorhaben in der Pater-Bernhard-Straße. Die Eigentümer eines Einfamilienhauses in dieser Straße möchten an ihr Haus anbauen, um eine zweite Wohneinheit für nachfolgende Generationen schaffen zu können. Der entsprechende Bauantrag erhielt nun das gemeindliche Einvernehmen. Damit steht dem Anbau mit einer Grundfläche von etwa 12 auf 8 Meter von Seiten der Gemeinde nichts mehr im Wege. „Die Bauwerber passen Dachgestaltung und die Dachneigung dem Bestandsgebäude an“, sagte Bürgermeister Martin Fenninger. Im Erdgeschoss sei eine Terrasse geplant und am südlichen Obergeschoss ein Balkon.

 

Laut Fenninger hat die Verwaltung im Vorfeld darauf hingewiesen, dass sich das Vorhaben im baurechtlichen Außenbereich befindet, in dem bauliche Vorhaben unter bestimmten Voraussetzungen zulässig seien. Das Prüfen dieser Voraussetzungen obliege jedoch der Genehmigungsbehörde im Landratsamt.

 

Zudem liege das Gebäude samt dem geplanten Anbau im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung der Gemeinde. Der Anbau entspreche aber nicht in allen Punkten dessen Vorgaben. Dieser sehe langgestreckte, rechteckige Baukörper vor. Mit dem angebauten Gebäudeteil ergebe sich jedoch eine L-förmige Kubatur. Überdies ändere der Bauwerber die natürliche Geländeoberfläche, um den Anbau ans Bestandsgebäude anzugleichen. Da eigentlich auch die Geländeoberfläche nicht geändert werden dürfte, benötigte der Bauwerber sowohl dafür als auch für die Architektur des L-förmigen Baukörpers eine Befreiung von den Bestimmungen der Gestaltungssatzung, die auch einhellig erfolgte.

 

Von Seiten der Gemeinde steht auch der Erweiterung der Garage in Fritzenweng 23 nichts mehr im Wege. Denn der Gemeinderat erteilte auch dieser Gebäudevergrößerung das gemeindliche Einvernehmen. Der Eigentümer des Garagengrundstücks möchte die jetzige Garage zur Doppelgarage umbauen, sodass sie sich auf eine Grundfläche von 6 Meter auf 7 Meter ausdehnt.

 

Darüber hinaus erteilte der Rat einem weiteren Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen, der den Anbau eines Hackschnitzellagers an das landwirtschaftliche Anwesen in Untermosen 9 vorsieht. Da das geplante Hackschnitzellager bezüglich Dachform, -neigung und -überstand nicht konform geht mit der örtlichen Gestaltungssatzung ließ der Rat den Abweichungen eine Befreiung zuteilwerden.

 

Der Antragsteller beabsichtigt, das bestehende landwirtschaftliche Gebäude an der Westseite zu vergrößern, um dort ein Hackschnitzellager einzurichten. Dieser angebaute Teil hat die Grundmaße 8,4 Meter auf 7 Meter und soll mit einem Pultdach versehen werden, das eine Dachneigung von 12 Grad aufweist. Direkt ans Lager angrenzend entsteht der Austragungsraum in den Maßen 3,6 Meter mal 3,5 Meter, in dem eine Ronde mit Federarmen montiert ist, die das Hackgut dem Heizungskessel zuführt.

 

Laut Verwaltung befindet sich das Vorhaben im baurechtlichen Außenbereich. Die Genehmigungsbehörde prüfe, ob die sogenannte Privilegierung vorliegt.

 

„Untermosen befindet sich im Geltungsbereich der gemeindlichen Gestaltungssatzung. Darin ist festgelegt, dass Nebengebäude mit Satteldächern und beidseitig gleichen Neigungen von 20 bis 30 Grad zu versehen sind“, informierte Bürgermeister Fenninger. Die Lagerhalle solle jedoch ein Pultdach erhalten, dessen Neigungswinkel zwölf Grad aufweise. „Folglich können auch die Dachüberstände von mindestens 60 Zentimetern nicht eingehalten werden.“ Da sich die Lagerhalle als Anbau mit Pultdach besser in die bestehende Situation einfüge, könne man einer Abweichung von den Bestimmungen der Gestaltungssatzung zustimmen, empfahl Fenninger dem Rat. Dieser Empfehlung folgten die Ratsmitglieder dann auch einhellig.

 

Gelesen 779 mal Letzte Änderung am Samstag, 28 August 2021 19:44
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