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Mittwoch, 28 Juli 2021 18:38

Schul- und Kindergartengebäude - Gemeinde erwägt zentrale Lüftungsanlage

geschrieben von
|||| |||| Peter Wolff||||

Die Frage, ob im neuen Schuljahr erneut Wechselunterricht oder sogar geschlossene Schulen drohen, treibt auch die Gemeinde Wonneberg um.

Denn Medienberichten zufolge breitet sich das Corona-Virus mit seiner hochansteckenden Delta-Variante rasant aus, sodass wieder mit Einschränkungen zu rechnen ist. Mit mobilen Raumluftreinigern, die der Freistaat mit bis zu 50 Prozent fördert, könnten aber Schulen und Kindergärten eventuell offenbleiben. Doch der Gemeinderat in Wonneberg weiß bisher noch nicht, wie dieser Plan noch rechtzeitig umzusetzen ist und ob und wie effektiv die Geräte arbeiten. Daher erwägt Bürgermeister Martin Fenninger den wesentlich teureren Einbau einer zentralen Lüftungsanlage im Schulgebäude.

 

Es gebe viele unbeantwortete Fragen, sagte Ratsmitglied Bernhard Kriegenhofer und sprach damit ein brisantes Thema am Ende der letzten Gemeinderatssitzung an. „Die Staatsregierung sieht für die Zeit nach den Ferien mobile Luftreiniger für die Klassenzimmer vor.“ Daher wollte er wissen, ob die Gemeinde diese Geräte ebenfalls anschaffen möchte, um im Herbst ganz normal in den Präsenzunterricht starten zu können. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres dauere es nicht mehr lange, daher sollte die Gemeinde doch informiert sein, wie sie weiterverfahren soll. „Wir sollten schon bald wissen, wie wir die Kinder unter zwölf Jahren, die ja kein Impfangebot erhalten, im Regelunterricht schützen können.“ „Keinesfalls sollten wir wieder zum Homeschooling zurückkehren müssen.“ Auch wenn mobile Luftreiniger rechtlich nicht verpflichtend seien, sollte die Gemeinde Wonneberg als Sachaufwandsträger der Grundschule die Anschaffung dieser Luftfilter in Betracht ziehen, regte er an.

 

Neuerdings fördere der Staat auch mobile Geräte in Räumen, die Fenster zum Öffnen haben. Diese Geräte filtern zwar die Luft, tauschen sie aber nicht aus. Die Klassenzimmer im Wonneberger Schulhaus hätten alle Fenster zum regelmäßigen Stoß- und Querlüften. Ein Luftfilter ergänze dies also nur, entgegnete Bürgermeister Martin Fenninger. Er setze auf die vermutlich nachhaltigere Lösung zur Verbesserung der Innenraumlufthygiene und damit auf den Einbau einer fest installierten raumlufttechnischen Anlage, und zwar auf eine zentrale Lüftungsanlage mit automatischer Steuerung. Von der höre man nichts, sie tausche aber die Luft ständig aus und halte damit den CO2-Gehalt in der Raumluft stets unter dem empfohlenen Grenzwert. „Die Lüftungsanlage wird mit 80 Prozent gefördert, die Realisierung zieht sich aber mit Sicherheit länger hin.“ Da dies mit einem hohen baulichen Aufwand verbunden sei, stehe er bereits in Gesprächen mit einem entsprechenden Fach-Planungsbüro. „Die Kinder sind uns die wesentlich höheren Kosten aber wert.“

 

Gelesen 126 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 28 Juli 2021 18:41
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