Mittwoch, 09 September 2020 10:04

„Ein Herz füreinander haben“

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Der kleine Max und seine Cousine Anika freuen sich schon auf den ersten Schultag.|Stolz stellen sich Josepha (links) und Lotte mit ihren großen Schultüten dem Fotografen.|Nach der Segnungsandacht begeben sich Eltern und Kinder zusammen zum Schulhaus.|||| Der kleine Max und seine Cousine Anika freuen sich schon auf den ersten Schultag.|Stolz stellen sich Josepha (links) und Lotte mit ihren großen Schultüten dem Fotografen.|Nach der Segnungsandacht begeben sich Eltern und Kinder zusammen zum Schulhaus.|||| Foto: Hans Eder|Foto: Hans Eder|Foto: Hans Eder||||

Segnungsfeiern zum Schulanfang in Otting und St. Leonhard – „Abenteuer Schule beginnt“

Waging am See/Wonneberg. Mit einer Segensandacht für die Anfängerklassen ist das neue Schuljahr an der Grundschule Otting-Wonneberg eingeleitet worden. In den Kirchen der beiden Schulorte Otting und St. Leonhard sind die jeweils 16 Schüler umfassenden Klassen gesegnet und von Schulleiterin Maria Hipf beziehungsweise ihrer Stellvertreterin Karin Kahnert begrüßt worden, ehe die Gemeindereferenten Waltraud Jetz-Deser in Otting und Martin Riedl in St. Leonhard die kleinen Feiern zusammen mit den Kindern gestalteten.

 

In Otting deponierten die Kinder, als sie in die Kirche einzogen, ihre Schultüten vor dem Altar um ein als Herz geformtes rotes Tuch herum. Dann nahmen sie zusammen mit ihren Eltern, jeweils eine Familie pro Bank, in der Kirche Platz. Mit dem Lied „Einfach Spitze, dass du da bist“, von den Kindern mit Klatschen und Stampfen begleitet, wurde die Feier eingeleitet. Schulleiterin Maria Hipf sprach in ihrer Begrüßung vom „Abenteuer Schule“, das heute beginne, und von einer riesengroßen Spannung, die die Kinder an ihrem ersten Schultag wohl verspürten. Die Rede vom „Ernst des Lebens“ sei nicht so verkehrt. Denn ab jetzt müsse eine gewisse Regelmäßigkeit eingehalten, gewisse Pflichten müssten erfüllt werden. Andererseits aber würden viele interessante Dinge auf die Kinder zukommen.

 

Bei alledem wünschte sie den Abc-Schützen, dass sie an der Schule viel Spaß und Freude haben sollten, auch wenn es sicherlich Tage geben werde, an denen sie keine Lust zum Lernen hätten. Insgesamt wünschte sie den Schulanfängern, dass sie von Eltern und Lehrern viel Unterstützung erhalten, und zuletzt, dass nach dem ersten Schultag etwas gefeiert werde und dass sie dann endlich die prall gefüllten Schultüten aufmachen dürfen. An die Eltern appellierte sie noch, der Schule positiv gegenüber zu stehen, dann würde dies auch auf die Kinder abfärben.

 

Um das Herz, das in Tuchform vor dem Altar lag, ging es dann auch in der Ansprache von Waltraud Jetz-Deser. Mit einem Herzkissen, an dem Hände angenäht waren, verdeutlichte sie die guten Wünsche an die Kinder: Sie sollten Menschen um sich herum erleben dürfen, die viel Herz für sie haben, die sie gern haben, und sie sollten viele neue Freunde finden. Im Evangelium wurde die Geschichte gelesen, in der Jesus seine Jünger ausdrücklich dazu mahnte, die Kinder doch zu ihm zu lassen und sie nicht wegzuschicken. So wie Jesus hier sein Herz für die Kinder bewiesen habe, so sollten alle ein Herz füreinander haben und sich gegenseitig helfen.

 

Die letztjährigen Schulanfänger, die jetzt in die zweite Klasse gekommen sind, hatten bereits Herz gezeigt. Sie werden die „Neuen“ als Paten unterstützen und hatten als Zeichen dafür hölzerne Herzen angefertigt, die die Ottinger Klasslehrerin Karin Aschenbrenner den Abc-Schützen nach dem Segen durch Gemeindereferentin Jetz-Deser um den Hals hängte: „Die Zweitklässler sind für euch da“, so die damit vermittelte Botschaft. Nach der Segensfeier gingen die Kinder dann zusammen mit ihren Eltern hinüber zum Schulhaus, wo sie die ersten Stunden als Schüler erlebten. he

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 September 2020 10:27
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