Katholische Frauengemeinschaft

 

"Wie baut sich die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) auf" und "Was tut eigentlich der Verband? Zwei häufig gestellte Fragen von Mitgliedern und anderen Interessierten. Darauf kurz gefasst und anschaulich Antwort geben, wollen wir mit diesem Beitrag versuchen.

Die Frauengemeinschaft entstand um 1850 aus Gebetsgruppen und nannte sich fast 100 Jahre lang christlicher Mütterverein. 1928 schlossen sich auf Bundesebene diese Müttervereine zu einem einzigen Verband zusammen. Heute nennen wir uns Katholische Frauengemeinschaft (kfd). Es ist ein Zusammenschluss von Frauen, die ihre Verantwortung und Aufgaben im Bereich von Familie, Beruf, Kirche und Gesellschaft zu übernehmen bereit sind.

Der Verband ist der größte christliche Frauenverband auf Bundes- ebene und zählt derzeit etwa 1 Mio. Mitglieder. Besondere Interessensvertretungen sind die Gemeinschaft Hausfrauen und die kfd-Berufstätige Frauen.

 

Die Katholische Frauengemeinschaft verfolgt folgende Ziele:

- Wir wollen aus dem Glauben leben und im Raum der Kirche Dienste übernehmen
- Wir wollen uns gemeinsam befähigen für Aufgaben in Ehe, Familie und Beruf .
- Wir wollen unsere Verantwortung im gesellschaftlichem Bereich sehen und wahrnehmen.

Die kfd verwirklicht ihre Ziele durch folgende Aufgaben:

  • Bildung von Gruppen und Gemeinschaften unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen von Frauen
  • Feier von Gottesdiensten, religiöse Weiterbildung, Übernahme von pastoralen und caritativen Aufgaben, Förderung der ökumenischen Arbeit. -Wahrnehmung von Aufgaben in der kirchlichen Erwachsenenbildung durch Bildungsangebote.
  • Vertretung der Interessen von Frauen in der Kirche, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Auf Bundesebene heißt das z.B.: Mitwirkung im Zentralrat der deutschen Katholiken, im Müttergenesungswerk, um nur einige zu nennen. Es werden Gespräche geführt mit Politikern oder Vertretern anderer gesellschaftlicher Gruppierungen. Dabei kann es inhaltlich um Fragen des Umweltschutzes oder um die von Verbrauchern gehen - ein besonderes Anliegen der "Gemeinschaft Hausfrauen In der kfd. Die "kfd-Berufstätige Frauen" kümmert sich um die Probleme der Erwerbsarbeit von Frauen.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Stellungnahmen zu Vorgängen in der Kirche, Gesellschaft und Politik.

 

Der Verband setzt sich aus 4 Ebenen zusammen:

187 Pfarrgruppen
22 Dekanaten (für uns Dekanat Traunstein)
21 Diözesanverbänden (für uns Diözese München und Freising)
Bundesverband Düsseldorf

 

Begleitet werden viele der Aktivitäten durch Öffentlichkeitsarbeit, um die Position und Meinung der kfd auch bekannt zu machen. Über den Verband übernimmt diese Aufgabe die Mitgliederzeitschrift "Frau & Mutter". Durch sie kann jedes Mitglied, das auch den Beitrag an den Bundesverband zahlt, erfahren, was sich im Verband tut, welche Vorgänge in Kirche und Welt beachtenswert sind und welche Themen Frauen bewegen.

Wir hoffen, mit diesem Beitrag die kfd als Verband etwas näher gebracht zu haben. Gerne sind wir zu weiteren Informationen oder einem Gespräch bereit. Auch freuen wir uns über Anregungen für unsere Vereinsarbeit in der Pfarrei.

Die Vorstandschaft der Kath. Frauengemeinschaft St. Leonhard